Interdisziplinäres Brustzentrum Gütersloh

Das IBZ

Gemeinsam die beste Behandlung für jede Patientin finden

Patientinnen mit der Diagnose Brustkrebs die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten: Das ist nur möglich, wenn alle involvierten Fachärzte intensiv kommunizieren. Deshalb gründeten Gütersloher Ärzte im Jahr 2004 das Interdisziplinäre Brustzentrum Gütersloh (IBZ).

August 2016

KW

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

31

1

2

3

4

5

6

7

32

8

9

10

11

12

13

14

33

15

16

17

18

19

20

21

34

22

23

24

25

26

27

28

35

29

30

31

 

Brustkrebstag

Am 23. April 2016 findet in Gütersloh von 08:00 bis 13.00 Uhr wieder der Brustkrebstag statt. Schirmherr in diesem Jahr ist der Landrat Sven-Georg Adenauer. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Den aktuellen Flyer dazu erhalten Sie unter diesem Link.

Pressemitteilung:

Einladung zum Pressegespräch am 11. April, 17:00 Uhr
in der Onkologischen Praxis, Brunnenstraße 14, Gütersloh (Ärztehaus 2, Neubau)
gemeinsam mit dem Schirmherrn der Veranstaltung Landrat Sven-Georg Adenauer
Telefon: 05241 83- 28100, Telefax: 052 41 83 -28103, roesel@onkologie-guetersloh.de


Brustkrebstag Gütersloh 2016

Das Interdisziplinäres Brustzentrum lädt zum 4. Brustkrebstag ins Theater Gütersloh ein.

Veranstaltungstermin ist Samstag, d. 23. April 2016 von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr,
Veranstaltungsort ist das neue Theater Gütersloh.

Hierzu lädt das Interdisziplinäre Brustzentrum e.V. Gütersloh (IBZ) als gemeinnütziger Verein ein.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger, die von der Erkrankung Brustkrebs betroffen sind oder sich für das Thema Krebserkrankungen, insbesondere im Umfeld von Brust-krebserkrankungen interessieren. Wir bieten wie in jedem Jahr eine informative Plattform für alle Betroffenen und deren Angehörige.

Während der diesjährigen Veranstaltung werden erneut verschiedene Themengruppen aufgegrif-fen. So spricht zum Beispiel Frau Prof. Joke Tio (Universitätsklinikum Münster) über „Neue Stra-tegien der Brustkrebsbehandlung“. „Die Rolle des Sports in der Bewältigung akuter oder chroni-scher Krebserkrankungen“ thematisiert Anja Großek von der Deutschen Sporthochschule Köln.

Prof. Josef Beuth (Universität Köln) wird, wie bei früheren Veranstaltungen, den anspruchsvollen Bereich der sogenannten komplementären Onkologie behandeln. Wissenswertes, Notwendiges, Überflüssiges bei der Krebsbehandlung wird von ihm ausführlich, verständlich und kompetent dar-gestellt.

Mit der „Balance zwischen Wollen und Können“ beschäftigt sich die Hamburger Schauspielerin Kathrin Spielvogel in ihrem Beitrag „Krebs überlebt und nun?“.

Darüber hinaus wird im Rahmen dieser Veranstaltung über die Arbeit des Brustzentrums Gütersloh berichtet.

Alle Fachärzte des IBZ sind für vertrauliche Gespräche im Rahmen der Veranstaltung jederzeit ansprechbar und in der hierfür eingerichteten „Speakers Corner“ erreichbar. Zudem sind zahlrei-che Aussteller anwesend, die Informationen und praktische Beispiele rund um das Thema Brust-krebs geben. Der Eintritt ist frei.

Information über das Interdisziplinäre Brustzentrum (IBZ)

Im Kreis Gütersloh sind jährlich etwa 250 Frauen von der Diagnose Brustkrebs betroffen. Um den Patientinnen die individuell bestmögliche Behandlung zu ermöglichen, gründeten Gütersloher Ärz-te im Jahr 2004 das Interdisziplinäre Brustzentrum. In diesem Rahmen können sich alle in die The-rapie einer Patientin involvierten Fachärzte und Disziplinen austauschen und gemeinsam den pas-senden Behandlungsplan festsetzen – von Onkologen über Gynäkologen bis zu Psychologen und Physiotherapeuten. Ärzte der Gütersloher Krankenhäuser sind ebenso eingebunden wie niederge-lassene Mediziner. So können Patientinnen direkt vor Ort von einer engmaschigen und kompeten-ten Betreuung profitieren.

Das Interdisziplinäre Brustzentrum Gütersloh (IBZ):

Der Verein bietet allen Medizinern, ob in einer Praxis oder in einem Krankenhaus tätig, eine Kommunikationsplattform zum Thema Brustkrebs. Denn nur, wenn die Beteiligten gemeinsam an einem Tisch sitzen, kann das Versorgungsangebot für die gesamte Region optimiert und für jede Patientin die individuell richtige Behandlung gefunden werden.

Alle Fachrichtungen an einem Tisch

An den wöchentlichen Treffen nehmen Ärzte aller Fachrichtungen teil, die in die Behandlung einer Brustkrebspatientin mit einbezogen werden können: Gynäkologen, Onkologen, Radiologen, Pathologen, Chirurgen, plastische Chirurgen und Strahlentherapeuten. Knapp 40 Mediziner aus der Stadt und dem Kreis Gütersloh sind Mitglieder des IBZs, darunter fast alle Frauenärzte der Region.

Neben allgemeinen fachlichen und organisatorischen Themen stehen einzelne Fallbesprechungen im Mittelpunkt der Treffen. Jeder Mediziner kann beispielsweise komplizierte Krankheitsverläufe oder schwierig zu interpretierende Mammographiebefunde aus seiner Praxis oder Klinik vorstellen. Gemeinsam versuchen die Teilnehmer dann, über die bestmögliche Behandlung und Nachsorge zu entscheiden.

 
 

FORTBILDUNGEN FÜR KLINIK- UND PRAXISÄRZTE

Das IBZ hat den Boden bereitet für die Einrichtung des Kooperativen Brustzentrums Gütersloh (KBZ). Das Kooperationsprojekt des Städtischen Klinikums und des St. Elisabeth-Hospitals wurde im Jahr 2006 zertifiziert. Damit gehört es zu den rund 50 spezialisierten Brustzentren in NRW, die die von der Ärztekammer Westfalen festgelegten Qualitätskriterien erfüllen und jährlich eine bestimmte Anzahl von Operationen durchführen.
Im Auftrag des KBZs hat das IBZ die ärztliche Weiterbildung für Klinikärzte und niedergelassene Mediziner übernommen. Im Jahr finden rund zehn Fortbildungen statt.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit ermöglicht es dem IBZ mit Hilfe moderner Methoden wie beispielsweise Benchmarking, die Qualität der Versorgung in Gütersloh zu analysieren, sicherzustellen und bei Bedarf zu verbessern.

Patientenaufklärung und Spendenprojekte

Zwei weitere wichtige Ziele hat sich das IBZ gesetzt:
Frauen über die Krankheit Brustkrebs zu informieren, beispielsweise an Patiententagen oder mit Aufklärungskampagnen, die gemeinsam mit anderen Institutionen durchgeführt werden.
Genau dort mit finanzieller Unterstützung zu helfen, wo die Mittel für die Anschaffung von wichtigen technischen Geräten oder für die Durchführung von Projekten fehlen. Dafür ist der Verein auch auf Spendengelder angewiesen.
Die Idee für das IBZ entstand bereits im Jahr 2002. Seitdem haben die Initiatoren mit dem wegweisenden Projekt viel erreicht und von allen Seiten positives Feedback erhalten. Motivation genug, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Dabei ist das IBZ jederzeit offen für Kooperationen mit Fachleuten und Initiativen, die sich zum Thema Brustkrebs engagieren.