Interdisziplinäres Brustzentrum Gütersloh

Das IBZ

Gemeinsam die beste Behandlung für jede Patientin finden

Patientinnen mit der Diagnose Brustkrebs die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten: Das ist nur möglich, wenn alle involvierten Fachärzte intensiv kommunizieren. Deshalb gründeten Gütersloher Ärzte im Jahr 2004 das Interdisziplinäre Brustzentrum Gütersloh (IBZ).

Mai 2012

KW

Mo

Di

Mi

Do

Fr

Sa

So

18

 

1

2

3

4

5

6

19

7

8

9

10

11

12

13

20

14

15

16

17

18

19

20

21

21

22

23

24

25

26

27

22

28

29

30

31

 

Risikofaktoren

Auch wenn immer mehr jüngere Frauen an Brustkrebs erkranken: Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Regelmäßige Krebsvorsorge sollte deshalb auch lange nach den Wechseljahren absolutes Muss für jede Frau sein.

Nur fünf bis zehn Prozent aller Frauen mit Brustkrebs haben eine eindeutig nachgewiesene genetische Veränderung (z.B. Defekt der Gene BRCA-1 und BRCA-2) und damit ein deutlich erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Brust- und/oder Eierstockkrebs. Ist eine Häufung von Brustkrebs in der engeren Familie bekannt, kann eine humangenetische Beratung Aufschluss über das persönliche Risiko geben.

Eine frühe erste Menstruation, eine späte Menopause, keine Schwangerschaft oder eine erste Schwangerschaft nach dem 35. Lebensjahr erhöhen in geringem Maße das Brustkrebs-Risiko. Bestimmte zystische Veränderungen des Brustdrüsengewebes (Mastopathie) können sich zu einem Brustkrebs entwickeln.

Die Rolle von Hormonpräparaten zur Empfängnisverhütung ist nicht eindeutig geklärt. Auch die Frage, ob eine Hormoneinnahme zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden oder Osteoporose die Entstehung von Brustkrebs fördern kann, ist wissenschaftlich noch nicht endgültig bewiesen. Eine Analyse von 51 Studien mit insgesamt mehr als 52.000 Brustkrebspatientinnen hat jedoch ergeben, dass die kurzzeitige Einnahme über weniger als fünf Jahre kein erhöhtes Brustkrebs-Risiko bedeutet. Allerdings stieg das Risiko bei Frauen, die über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren Hormone einnahmen, um 35 Prozent.

Außerdem gibt es Lebensstil-Faktoren wie Ernährungsgewohnheiten oder Alkoholkonsum, die zum Entstehen eines Mammakarzinoms beitragen können. Deutliches Übergewicht nach der Menopause zählt zu den Risikofaktoren.

 

«Seite 1Seite 2 • Seite 3 • »